Gesundheit als Herzensangelegenheit

Zusammen mit lokalen Partnern engagiert sich Kelterns Bürgermeister Steffen Bochinger dafür, dass seine Gemeinde „herzsicher“ wird. Auch der VR Bank Enz plus liegt die Gesundheit der Menschen in der Region am Herzen. Das Geldinstitut hat insgesamt bereits achtzehn Defibrillatoren gespendet, die im Geschäftsgebiet im Notfall in Einsatz gebracht werden können.

2020 39 Amtliches GemeindeKelternDefibrillatoren 5616Die Gemeinde Keltern installierte zum Auftakt der Aktion „Herzsichere Gemeinde Keltern“ im November vergangenen Jahres einen Laien-Defibrillator (AED = Automatisierter Externer Defibrillator) frei zugänglich an der Eingangsfassade der Mehrzweckhalle Ellmendingen. Ebenso engagiert war die VR Bank Enzplus in Sachen Herzsicherheit aktiv. Die Bank hatte in den vergangenen Jahren dreizehn ihrer KompetenzCenter und SB-Geschäftsstellen mit AED-Geräten ausgestattet. Das Genossenschaftsinstitut investierte darüber hinaus in weitere fünf Geräte in der Region, um an öffentlich zugänglichen Orten bei Herzversagen für Wiederbelebung zu sorgen. Die Geräte kommen bei Herznotfällen zum Einsatz und können auch von Laien bedient werden. Nach dem Einschalten werden alle notwendigen Schritte akustisch vorgegeben. So kann jeder zum Lebensretter werden.

Bürgermeister Bochinger besucht die Firma EVE Ernst Vetter GmbH im Industriegebiet Dammfeld

D Vetter Bgm Bochinger P1040065Trotz Umsatzeinbrüchen konnten alle Stamm-Arbeitsplätze erhalten werden: Das ist die gute Nachricht, die Bürgermeister Steffen Bochinger bei seinem Firmenbesuch bei „EVE Ernst Vetter“ mitnahm. Damit setzte der Kelterner Bürgermeister seine Serie der Firmenbesuche fort, die das Ziel haben, sich über die aktuelle Situation der Unternehmen zu informieren. Geschäftsführer Dennis Vetter, beschrieb in kurzen Sätzen die Entwicklung seit Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr. Er zeigte sich zuversichtlich in Bezug auf das zweite Halbjahr und darin, mit dem Neubau der Produktionsstätte auf dem gegenüberliegenden Grundstück im Herbst beginnen zu können.

Ein Haus erzählt …

Die Obere Talstraße 2 als Heimat arbeitsamer Flüchtlinge

HausObereTalstr. 2Viele kennen mich noch als das Haus, in dem über viele lange Jahre der Gemüse- und Obstladen von Frau W. war. Und inzwischen kennt man mich als das Haus, in dem immer wieder Flüchtlinge untergebracht sind. Weiß eigentlich jemand, wie viele das bisher gewesen sind? Was aus ihnen geworden ist? Und dass sie inzwischen alle eine Arbeit gefunden haben? Und genau deshalb wieder bei mir ausgezogen sind?

Fangen wir doch mal mit der Familie N. aus Syrien an, die hier am Anfang eine Zeitlang bei mir gewohnt hat. Hussein arbeitet jetzt schon beinahe drei Jahre in einer Firma hier in Dietlingen in der Produktion. Und seine Frau Taiba hält Hühner, bewirtschaftet einen Teil des Pfarrgartens und ist übrigens diejenige, die letztes Jahr die Idee zur Gründung der Nähwerkstatt hatte. Eines der beiden Mädels besucht inzwischen die Realschule, ihr Deutsch ist so gut, dass niemand merkt, dass sie erst seit 2015 in Deutschland lebt.

Kostenloser Corona-Test für Kita-Personal und Lehrkräfte

Am besten sofort anmelden

PFORZHEIM/ENZKREIS. „Am besten noch diese Woche“, sagt Gesundheitsamtsleiterin Dr. Brigitte Joggerst auf die Frage, wann sich Lehrkräfte und Beschäftigte in Schulen, Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege testen lassen sollten. Zweimal steht diesem Personenkreis noch bis Ende September ein kostenloser Corona-Test zu. Eine direkte Anmeldung kann per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  geschickt werden.

Das neue Notstromaggregat

Ein weiterer Meilenstein im kommunalen Katastrophenschutz

NotstromaggregatEinweisungDas Szenario eines flächendeckenden "Blackouts" für mehrere Wochen wird in der Presse immer wieder thematisiert und ist Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen. Experten meinen: Es ist keine Frage des Ob, sondern nur des Wann. Und deshalb ist es wichtig, vorbereitet zu sein.

Eines ist sicher: Eine kontinuierliche Versorgung mit Strom ist keine Selbstverständlichkeit: Wetterextreme wie Stürme oder Hochwasser, aber auch terroristische Akte können auch im 21. Jahrhundert in einer hochentwickelten Nation wie Deutschland zu länger anhaltenden Stromausfällen führen. Das Krisenmanagement vor Ort wird dann in entscheidendem Maße vom Rathaus aus koordiniert werden müssen. Um hier dann handlungsfähig zu sein wurde das Gebäude mit einer Außensteckdose versehen, über die das Rathaus mit Notstrom versorgt werden kann. In der Sitzung vom 30.07.2019 beschloss der Gemeinderat deshalb auf Vorschlag der Verwaltung, ein großes, mobiles Notstromaggregat für Rathaus und Wasserversorgung zu bestellen.

Das Landratsamt Enzkreis beschränkt die Ausübung des Gemeingebrauchs an oberirdischen Gewässern vom 03.09. bis einschließlich 17.10.2020

GieskanneIm Enzkreis wird das Entnehmen von Wasser aus oberirdischen Gewässern mit Hilfe technischer Geräte (wie Pumpen, Vakuumfässern, Schläuchen) sowie das Schöpfen mit Handgefäßen (wie Gießkannen, Eimern) in der Zeit vom 03. September 2020 bis einschließlich 17. Oktober 2020 durch die „Rechtsverordnung Wasserentnahmebeschränkung“ verboten.

Trotz der aktuellen Regenereignisse erforderte die Situation jetzt unser Handeln, denn: die Gewässer erholen sich nur sehr langsam von der Trockenheit.

Trinkwasser in Keltern ist von hoher Qualität

TrinkwasserDas Trinkwasser in Keltern ist nach langer Trockenheit nicht nur noch in ausreichender Menge vorhanden, es ist auch von vorzüglicher Qualität. Gepumpt wird es aus zwei Tiefbrunnen auf Gemarkung Ellmendingen zwischen dem Kreisverkehr an der ehemaligen „Schwimmbadkurve“ und dem Abzweig von der L 562 nach Weiler, in der Pfinzaue. Aus 40 Metern Tiefe geht es nach Behandlung durch Bestrahlung in einer UV-Entkeimungsanlage in den Hochbehälter Ellmendingen. Von dort wird das kostbare Nass in alle Kelterner Ortsteile und nach Remchingen-Nöttingen verteilt. Mit einer Ausnahme: Der Ortsteil Niebelsbach erhält sein Trinkwasser aus Birkenfeld-Gräfenhausen und ist an die Mannenbach-Wasserversorgung angeschlossen. Deshalb weist dort das Trinkwasser andere Eigenschaften auf. Das Niebelsbacher Neubaugebiet „Schelmenäcker“ wird aber vom Hochbehälter Ellmendingen versorgt. Käme es durch die anhaltende Trockenheit zu Versorgungsschwierigkeiten durch die Mannenbach-Wasserversorgung, kann zur Not aber auch ganz Niebelsbach durch die Tiefbrunnen an der Pfinz mitversorgt werden.

Keltern nun im "Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald"

WolfMit Schreiben vom 31.07.2020 wurde die Gemeindeverwaltung vom Umweltminister informiert, dass die Gemeinde Keltern nun im neu ausgewiesenen Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald liegt. Schafe, Ziegen und Gehegewild soll nun möglichst zeitnah umfassend und ausreichend vor dem Wolf geschützt werden. Dadurch kann erreicht werden, dass die nun sich im Schwarzwald nachweislich bewegenden Wölfe lernen, dass Nutztiere keine leichte Beute für sie sind. Die Nutztierhalter/innen im Fördergebiet können daher bis zu 100 Prozent der Kosten zur Anschaffung und Installation von Material für den wolfsabweisenden Herdenschutz erhalten.Damit will die Landesregierung Rahmenbedingungen schaffen, die eine friedliche Koexistenz von Nutztierhaltung und dem streng geschützten Wolf ermöglichen. 

Nutztierhalter/innen in Keltern, die Förderungszahlungen für wolfsabweisende Maßnahmen erhalten wollen, wenden sich wegen weiterer Informationen bzw. Fragen zur Beantragung der Fördergelder an die zuständige Naturschutzbehörde beim Landratsamt Enzkreis (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Öffentlich-rechtliche Vereinbarung
über den gemeinsamen Holzverkauf
waldbesitzender Kommunen im Enzkreis

Den körperschaftlichen Waldbesitzern obliegt die nachhaltige Bewirtschaftung des Körperschaftswaldes nach den Grundpflichten der Waldbesitzer gemäß LWaldG unter besonderer Beachtung der Vorschriften für den Körperschaftswald (§ 46 LWaldG). Demnach ist eine den standörtlichen Möglichkeiten entsprechende, nachhaltig höchstmögliche Lieferung wertvollen Holzes zu erbringen bei gleichzeitiger Erfüllung und nachhaltiger Sicherung der dem Wald obliegenden Schutz- und Erholungsfunktionen sowie einer naturnahen Waldbewirtschaftung. Dies gilt unbeschadet der besonderen Zweckbestimmung des Körperschaftsvermögens und der aus der Eigenart und den Bedürfnissen der Körperschaften sich ergebenden besonderen Zielsetzungen für ihren Waldbesitz. So kann die Nutzfunktion je nach Zielsetzung der Körperschaft gegenüber den Schutz- und Erholungsfunktionen nachrangig sein. Die Zielsetzungen und deren Priorisierungen finden sich im Forsteinrichtungswerk zum jeweiligen körperschaftlichen Forstbetrieb.

Die Ausrichtung der Waldpflege im Rahmen der betriebsindividuellen Zielsetzungen auf die Produktion möglichst wertvollen Holzes erfordert eine wertschöpfende Vermarktung der Hölzer über Verkaufsstrukturen, die einen guten Marktzugang ermöglichen. Nur so können die gesetzlichen Aufgaben, wertvolles Holz zu liefern (LWaldG) und das Vermögen der Körperschaft wirtschaftlich und für die Zwecke der Gemeinde zu verwalten (GemO), zusammengeführt und umgesetzt werden.

Die Beteiligten verfolgen mit der Vereinbarung daher die gemeinsamen Ziele, das in ihren Forstbetrieben produzierte Holz möglichst wertschöpfend  zu vermarkten und mit einer nachhaltigen Pflege und Bewirtschaftung der Wälder durch ihre Forstbetriebe die Schutz- und Erholungsfunktionen der Wälder im Enzkreis zu erhalten und zu fördern.

Vor diesem Hintergrund schließen die Beteiligten die nachfolgende delegierende öffentlich-rechtliche Vereinbarung i. S. d. § 25 Abs. 1 S. 1 1. Alt GKZ:

Download Vereinbarung Holzverkauf

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